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  Unterbergers Tagebuch

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Autor Thema:   Unterbergers Tagebuch
Scheich
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Beiträge: 1161
Registriert: 01-08-2000
erstellt am 25-03-2010 um 17:26 GMT   Sehen Sie sich das Profil von Scheich an!   Klicken Sie hier um Scheich eine eMail zu senden!   Beitrag ändern Beitrag löschen!  Klick hier für weitere postings von Scheich
Für alle, die sich noch für messerscharfen, pointierten Journalismus begeistern können, in einem Land in dem die meisten Medien in irgendwelchen politischen und sonstigen Abhängigkeiten verfangen sind, gibt es folgende Empfehlung:

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Lg Scheich

Piscibus
Psycho


Beiträge: 2577
Registriert: 07-07-2002
erstellt am 30-03-2010 um 16:39 GMT     Sehen Sie sich das Profil von Piscibus an!  Senden Sie eine eMail an Piscibus!      Beitrag ändern Beitrag löschen!  Klick hier für weitere postings von Scheich
Unterberger. messerscharf. pointiert. unabhängig.

aha.

Das ist dann wohl nicht der Andreas Unterberger, der mit Anneliese Rohrer eine der besten Journalistinnen des Landes in den Frühruhestand schicken wollte (nachdem er ansonsten aber immer für längere Arbeitszeit eingetreten ist, aber da war wohl jemand zu unabhängig zu unbequem)

Auch nicht der Andreas Unterberger, der nach 2000 einen beispiellosen Pro-Regierungskurs gefahren ist (ja, der Standard, war auch voll Anti-Regierung, hat´s aber gemerkt und dann einige Leute geholt) und fast alle spannenden Gastautoren aus der Presse vertrieben hat (und ich hab die Presse bis dahin immer gegenüber dem Standard als die bessere Zeitung in Österreich, was aber nicht viel heißt, verteidigt)

und das ist dann wohl auch nicht der Andreas Unterberger der die Wiener Zeitung schließlich z.B. mit einem A. Schwarz (ein -abgesehen vom Rauscher - beispiellos schlechter Journalist, was ich mich über den seine publizistischen Vorurteile schon geärgert habe) zu einem schwarzen Kampfblatt (ich erinnere mich noch lebhaft an den Verbandsaufruf doch jetzt ein Wiener Zeitung-Abo zu nehmen)umgemodelt hat, bis die veränderte Farbenlee(h)re im Land seinen Abgang erzwang...

Wirklich gut sind m.E. hierzulande
M. Fleischhacker (leider zunehmend frustriert), A. Thurnherr (ungewohnte Perspektive), G. Traxler (die Sprache)

und dann mit Abstrichen Rohrer, Ortner, Salomon, Urschitz

just my 2 cents

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